Brandenburg
Posted on Tuesday, July 22, 2008 at 01:12
Die märkischen Seen verdanken ihren Reiz der Lage zwischen Wäldern, Wiesen und Feldern. Eine Reihe von grösseren seen wie der Scharmützelsee, der Teupitzer, der Wolziger, der Werbellin- , der Grimnitz-, der Ober- und Unteruecker-See nördlich von Berlin, für sich alle einige Quadratkilometer gross und zum Teil sehr tief (Werbellinsee 7,9 qkm und bis zu 54 Meter tief, mit 13,8 qkm ist der Scharmützelsee der grösste See in Brandenburg) gehören zu den bekannteren märkischen Seen. Doch gibt es ihrer etwa 300 und die inmitten dichter Nadel- und Laubwälder gelegenen kleinen und mittelgrossen Seen gehören vielleicht zu den noch reizvolleren des Landes.
Elfenbeinküste
Posted on Sunday, June 1, 2008 at 10:28
Die politische Struktur im Raum der Elfenbeinküste ist in vorkolonialer Zeit durch Kleinstaaten bzw. Dorfstaaten im Süden und durch Grossreiche wie der Mande-Dyula, der Fulbe und des Samori Turé im Norden gekennzeichnet.
Anders als in der Gegenwart war der Norden der Elfenbeinküste in vorkolonialer Zeit besser entwickelt als der Süden. Die zentral regierten Staaten besassen eine auf Ausbeutung von Bauern und Sklaven gestützte Landwirtschaft, Gewerbe und eine weitreichende innerafrikanische Handelstätigkeit, die den Staat und die herrschende Klasse finanzierte.
Gambia
Posted on Wednesday, February 6, 2008 at 05:04
Mit der frühen Kolonisierung entstand eine kreolische Bevölkerung, die ihre Vertrautheit mit den lokalen Gegebenheiten und den Geschäften der europäer geschickt nutzte. Der erfolgreichste unter den einheimischen Kaufleuten Thomas Joiner. Mandingo der Herkunft nach hatte er sich aus der Sklaverei im Süden der USA freigekauft und war nach Goree zurückgekehrt. Er besass in den 1830er Jahren das grösste Handelsschiff in Bathurst und Niederlassungen im Inneren von Gambia.
War der Handel - zuerst mit Sklaven und dann mit Wachs, Edelholz, Gold und anderen Produkten des legitimen Handels - auch einträglich, so brachte doch erst die kommerzielle Nutzung der Erdnuss seit den 1840er Jahren einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung der britischen Kolonie.
Kapverden
Posted on Tuesday, February 5, 2008 at 03:03
Den Herrschern, Banken und Unternehmen in Portugal, den Landherrn auf den kapverden und den Kaufleuten, die von den und auf den Inseln ihre Geschäfte betrieben, brachten die 500 Jahre portugiesischer Kolonisierung unterschiedliche Gewinne, die eng verknüpft waren mit der Ausbeutung oder dem Verkauf menschlicher Arbeitskraft. Innerhalb weniger Jahrzehnte entstand auf den Kapverden eine Bevölkerung aus europäischen Zuwanderern unterschiedlicher Klassen und Nationen und aus afrikanischen Sklaven verschiedenster Herkunft, die auf den Kapverden für die Verschiffung nach Amerika und auch nach Europa zusammengebracht wurden.
technorati claim
Posted on Saturday, February 2, 2008 at 07:43
Sudan
Posted on Saturday, February 2, 2008 at 05:17
80 Prozent der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig, die 43 Prozent des BNP produziert. Industrie und Gewerbe stellen vor allem Waren für den lokalen Bedarf her. Ihr Beitrag zum BNP liegt bei 6 Prozent bis 8 Prozent. Seit 1999 wird Erdöl exportiert, doch verhindert der Bürgerkrieg die Entfaltung der Produktion.
Hirse, Mais, Weizen, Bohnen, Maniok, und auch Zuckerrohr werden im Sudan für den lokalen Bedarf angebaut. Bei den Agrarexporten hat die Bedeutung der Baumwolle Anfang der 1980er Jahre vorübergehend abgenommen, weil man versuchte, Getreide für den arabischen Markt zu produzieren.
Tansania
Posted on Wednesday, January 30, 2008 at 05:05
Das Vordringen von Agenten der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft im Zusammenwirken mit europäischen Missionaren und unabhängigen Kaufleuten stiess bei der Bevölkerung af dem Gebiet des heutigen Tansania auf beträchtlichen Widerstand. Die Kolonialoffiziere nutzten jedoch Differenzen zwischen politischen Führern und ethnischen Gruppen, um Verbündete für ihre Landnahme zu gewinnen. Je mehr Gewalt die Kolonisatoren übten, desto heftiger reagierte die Bevölkerung. Einige militärische organisierte Staaten gerieten in Konflikt mit der Kolonialmacht, während sie selbst noch ihre Herrschaft auszudehnen oder zu festigen suchten.
Sao Tome und Principe
Posted on Tuesday, January 29, 2008 at 11:27
Im Jahr 1506 lebten auf Sao Tome und Principe 1.000 freie Einwohner und 2.000 Sklaven. Etwa 5.000 bis 6.000 Sklaven waren in diesem Jahr von der Insel aus weiterverschickt worden. Einige Adlige und deren Nachkommen - nicht selten aus einer Lebensgemeinschaft mit Afrikanerinnen - bildeten die Oberschicht. Die Nachfahren verarmter Gutsbesitzer, portugiesischer Einwanderer und afrikanischer Mütter, die filhos-da-terra, waren in den Augen der zeitgenössischen Beobachter "eine zivilisiertere Rasse" als die freigelassenen Sklaven. Beide Gruppen bildeten die einheimische Bevölkerung auf Sao Tome und Principe.
Äthiopien
Posted on Monday, January 28, 2008 at 12:39
Unter dem Schutz der englischen Besatzung (und der amerikanischen Berater) stellte der Kaiser Haile Selassie nach der italienischen Besetzung seine Macht wieder her. Schon im Herbst 1942 setzte er auf der Basis der Verfassung von 1931 ein Parlament und eine Regierung ein. Die meisten Spitzenpositionen in diesen Ministerien hielten entweder Ausländer besetzt, vor allem Briten, oder von Haile Selassie handverlesene Abessinier, mit europäischen Beratern an ihrer Seite.
Für den Kaiser von Äthiopien machte es keinen Unterschied, ob sie nun in der Zeit der Besetzung Widerstand geleistet hatten oder mit den Italienern kollaboriert hatte, Er entzog der Provinzgouverneuren Rechte, die ein autonomes politisches Handeln garantiert hatten, vor allem das Recht, eine eigene Armee zu halten. Der Staat Äthiopien übernahm die Besoldung der Beamten und Militärs, die damit nicht länger örtlichen Machthabern verpflichtet waren
Libyen
Posted on Thursday, January 24, 2008 at 09:47
Die Alliierten hatten an Libyen während des Zweiten Weltkriegs kein Interesse als Agrarexporteur oder als Siedlerkolonie, das war aber von strategischer Bedeutung. 1943 begannen die USA mit dem Ausbau ihres ersten permanenten Luftstützpunktes in Afrika. Als 1954 mit dem Vertrag von Benghazi von Libyen der Stützpunkt Wheelus Field (Mellaha) nahe Tripolis den USA bis 1971 gesichert wurde, lebten dort bis zu 15.000 amerikanische Techniker und Militärs. Grossbritannien errichtete seinerseits einen Stützpunkt nahe Tobruk in der Cyrenaika.
Madagaskar
Posted on Tuesday, January 22, 2008 at 12:12
In verschiedenen Regionen von Madagaskar brach Ende März 1947 ein Aufstand aus, an dem sich ca. ein Viertel der gesamten Bevölkerung beteiligte. Ziele waren einerseits die französischen Garnisonen, andererseits weisse Kolonisten und europäisierte bzw. christianisierte Madegassen. Die Kolonialarmee schlug brutal zurück. Senegalesische Besatzungssoldaten brannten als Antwort auf den Angriff gegen die Kaserne in Moramanga fast die gesamte Stadt nieder. Grosse Teile der Bevölkerung in Madagaskar flüchteten in die Wälder. Erst Anfang 1949 konnte die Kolonialregierung die Bewegung endgültig niederschlagen obwohl die Rebellen durweg nur mit einfachen Waffen kämpften.
Mali
Posted on Monday, January 21, 2008 at 02:52
Während der französischen Kolonialzeit versorgte Mali den angrenzenden Senegal mit Getreide (Hirse, Sorghum) und Wanderarbeitern. Dazu wurden Baumwolle und Erdnuss als Exportprodukte gefördert. Heute macht Baumwolle gut die Hälfte der Exporte aus. Die Trockenheit Anfang der 70er und wieder in den 80er Jahren hatte verheerende Folgen für die agrarische Produktion und Viehhaltung.
Nach einer durch M. Keita eingeleiteten und von den Militärs fortgeführten Politik der "sozialistischen Option" setzte die Regierung Moussa Traoré nach 1979/80 verstärkt auf Privatisierung und Fremdinvestition. Die Verschuldung und Abhängigkeit stieg jedoch in den 80er Jahren drastisch an.Die Entwicklungshilfezahlungen machten Mitter der 90er Jahre so viel aus wie die Exporte.
Seychellen
Posted on Saturday, January 19, 2008 at 09:08
Die Bevölkerung schien (und scheint, wie die letzten Wahlen zeigen) bei aller Fragwürdigkeit des (nicht) praktizierten Sozialismus keine ernsthafte Alternative zu Albert René zu sehen und war dehalb bereit, den Präsidenten weiter zu unterstützen. Immerhin drückte sie ihr Misstrauen in einer zurückhaltenden Wahlbeteiligung aus. Unbeindruckt davon liess sich René 1989 (mit 96 Prozent Zustimmung) für eine dritte Fünfjahresperiode zum Staatschef wählen. Die Umgestaltung in Europa löste aber auch im "sozialistischen" Staat Seychellen einige Veränderungen aus - wenn die politischen und wirtschaftlichen Liberalisierungsmassnahmen auch eher das demokratische Image des damals 55-jährigen Präsidenten verbessern sollten.
Kamerun
Posted on Friday, January 18, 2008 at 06:12
Die gesellschaftlichen im Süden von Kamerun waren während der kolonialen Eroberung weit stärker als im Norden des Landes. Bevölkerungsverschiebung und -dezimierung, Zerstörung des einheimischen Handels, die Förderung landwirtschaftlicher Exportprodukte, eine durch Steuern erzwungene Umstellung auf Geldwirtschaft und der import neuer Konsumgüter "modernisierten" die Gesellschaft in Kamerun und liessen den Widerstand gegen die Kolonisierung allmählich zusammenbrechen. die Missionierung und damit verbunden die europäische Erziehung in Missionsschulen förderten den Prozess der Kolonisierung noch weiter, verschaften der einheimischen Elite jedoch zugleich rechtliche und politische Mittel zum Widerstand, die von Duala und Bulu bereits unter deutscher Kolonialverwaltung ausgiebig genützt wurden.
Tunesien
Posted on Wednesday, January 16, 2008 at 05:30
Habib Bourguiba, Mitglied der Destourpartei (die Anfang der 1930er Jahre nach Angaben ihrer Führung 200.000 Mitglieder hatte) gründete 1932 mit einigen Parteifreunden die Zeitung L'Action Tuniesienne, die sich der Probleme der ländlichen Amen in Tunesien annahm, aber auch für Muhammed Chenik eintrat, einen der reichsten Unternehmer im Land und Präsident des Grand conseil, der in eine Korruptionsaffäre verwickelt war. Beide Engagements erwiesen sich als höchst förderlich, als der kleinbürgerliche Teil der Destourpartei im Hungerjahr 1934 eine eigene Organisation bildete.
Uganda
Posted on Tuesday, January 15, 2008 at 08:21
Die Briten bedienten sich bei der Verwaltung von Uganda zum Teil schon vorhandener Institutionen in den Königreichen, zum Teil setzten sie Ugander auch als Verwaltungsagenten ein. Diese Vertreter behandelten vor allem das Königreich Bunyoro wie ein erobertes Gebiet und hatten dafür die Unterstützung der Briten. 1907 löste dies eine Rebellion aus.
Das Königreich Baganda erhielten ebenso koloniale Verwaltungsaufgaben nördlich des Nils, wo die koloniale Verwaltung keine den Reichen im Süden ähnliche staatliche Strukturen vorfand. Der kleinräumig organisierte Norden setzte sich gegen die zweifache Kolonisation entschieden zur Wehr. Es gab heftige Konflikte, in denen sich Baganda nicht behaupten konnte und lokale Chefs eingesetzt wurden.
Marokko
Posted on Friday, January 11, 2008 at 04:34
Während der Weltwirtschaftskrise 1929/33 verarmte die bäuerliche Bevölkerung in Marokko. Die Verkaufspreise agrarischer Produkte sanken und zugleich verfielen die Bodenpreise. Zwei drittel der ländlichen bevölkerung lebten unter dem Existenzminimum, viele verkauften ihren Besitz. Die Grossgrundbesitzer, die eigenes Kapital oder Kredite zur Verfügung hatten, wurden von dieser Entwicklung begünstigt und weiteten ihren besitz aus. Die Landlosen zogen in die Städte, die wuchsen ohne ihrer Bevölkerung ein Minimum an Labensqualität bieten zu können. In Casablanca lebten von 200.000 Einwohnern 85.000 in Slums.
Ghana
Posted on Tuesday, January 8, 2008 at 12:31
1939 brach in Europa der Zweite Weltkrieg aus und auch Ghana musste zur Kriegsführung beitragen. Die Briten bauten Garnisonen, stationierten Truppen und rekrutierten 65.000 Ghanaer für die Schlachtfelder in Südostasien und Europa. Zusätzlich sammelten sie über 360.000 Pfund Sterling für ihren Kriegsfond.
Mangan und Bauxit wurden für die Rüstungsindustrie gebraucht, Gold verlor jedoch an Bedeutung und damit auch der Minensektor in Ghana überhaupt. Die Kakaoproduzenten erhielten, verglichen mit dem Weltmarktpreis, recht wenig für ihr Produkt und immer wieder wurde Kakao mangels Transportkapazität verbrannt.
Algerien
Posted on Saturday, January 5, 2008 at 06:11
Der nördliche Teil von Algerien, zum Mittelmeer orientiert, wurde seit dem Altertum von sehr unterschiedlichen Völkern beherrscht, von Phöniziern und Römern, Vandalen, Bernern und Arabern, bis Algerien im 16. Jahrhundert ein Freibeuterstaat unter türkischer Oberhoheit wurde. Die grossen städte im Norden, meistens am Meer gelegen, wurden reich durch den Trans- Sahara-Handel und die Kontrolle der Schifffahrt im Mittelmeer. Je weiter man nach Süden kam, jenseits des Tell-Atlas, desto geringer war der Einfluss der jeweils herrschenden Mächte. Die arabische und berberische Bevölkerung, organisiert in unterschiedliche tribale Gruppen, verband der Islam und der Austausch von Vieh und Getreide.
Jomo Kenyatta
Posted on Wednesday, January 2, 2008 at 11:25
Für die kenianische Elite der Nachkolonialzeit, an ihrer Spitze der spätere Präsident Jomo Kenyatta, bildete die MauMau-Revolte und ihre Niederschlagung die Grundlage für eine politische und wirtschaftliche Karriere- Kenyatta wurde im Oktober 1952, zusammen mit anderen Kikuyu-Führern verhaftet. Seine Verurteilung im Prozess von 1952/53 und seine lange Haft (bis 1961) erzeugten einen Mythos um Kenyatta der aus ihm den bedeutensten Führer in Kenia machte. Die britische Kolonialregierung hätte ihm kaum eine bessere Hilfe geben können als die viel diskutierte und dokumentierte Verurteilung.
Namibia
Posted on Wednesday, December 26, 2007 at 05:51
Namibias Bodenschätze, aber auch seine Fischgründe und die Zucht von Karakulschafen machen das Land zu einem der potentiell reichen unter Afrikas Staaten. Die rigorose Kolonisierung durch Deutschland und Südafrika hat der Bevölkerung jedoch die Verfügung über diese Ressourcen entzogen. Ein Drittel der Landesfläche von Namibia wurde über Schürfrechte und Prospektionsverträge verschiedenen Minengesellschaften überantwortet. Die Tsumeb Corporation, die Kupfer, Zinn und Zink abbaut, ist im Besitz amerikanischer Kapitalgeber, Consolidated Diamond Mines gehört südafrikanischen Investoren und Rössing Uranium Ltd., der größte Tagebau der Welt für Uranium, gehört Brasilianern. Unter südafrikanischer Herrschaft 1973 waren von 88 ausländischen Firmen 35 südafrikanisch, 25 britisch und 15 US-amerikanisch. Die übrigen wurden durch deutsches, französisches oder kanadisches Kapital kontrolliert.
Mauritius in den 80er und 90er Jahren.
Posted on Tuesday, December 25, 2007 at 05:14
In den 80er Jahren verschwanden durch Automatisierung immer mehr Arbeitsplätze in der bis dahin sehr arbeitsintensiven Zuckerindustrie. Die absolute wirtschaftliche Macht der franko-mauritische Oberschicht wa mit dieser entwicklung gebrochen. Zwar kontrollierte sie auch in den 90er Jahren noch die Zuckerproduktion - 16 der 19 grossen Plantagen sind in franko-mauritischen Besitz - aber Zucker wurde neben Industrieproduktion und Tourismus zweitrangig. Die EU garantierte Mauritius ein Zuckerkontingent von 507.000 Tonnen und die Europäer zahlten dafür auch über dem Weltmarktniveau, doch fast ein Viertel der Produktion von über 700.000 Tonnen musste auf dem weltmarkt unter den Produktionskosten abgesetzt werden.
Ägypten
Posted on Saturday, December 22, 2007 at 06:44
Ägypten war während des Zweiten Weltkrieges Stützpunkt der Alliierten und Zentrum des Kriegsgeschehens in Nordafrika und Nahost. Alexandria wurde wegen seiner Garnision und seines Hafens Ziel von Bombenangriffen der faschistischen Achsenmächte. Der Wirtschaft brachte der Zweite Weltkrieg noch mehr Förderung als im Ersten Weltkrieg. importe aus Europa fielen aus und stationierte Truppen erhöhten die Nachfrage. Ägypten hatte bereits eine beachtliche industrielle Substanz und es entstanden neue Betriebe, die das Land und die alliierten Truppen mit allem Notwendigen versorgeten. Die Verarbeitung von Baumwolle verdoppelte sich. Als Folge davon stieg von 1937 auf 1947 der Anteil der städtischen an der gesamten Bevölkerung von 28 Prozent auf 33 Prozent.
Wirtschaft in Lesotho
Posted on Friday, December 21, 2007 at 12:56
Nur 28 Prozent des gebirgigen Landes sind als Anbauflächen nutzbar, knapp 60 Prozent sind Weideflächen. Ungerechte Bodenverteilung und Wanderarbeit in Lesotho tragen dazu bei, dass trotzdem Teile davon ungenutzt bleiben. Erosion, Dürre und Raubbau lassen die Erträge weiter zurückgehen. Ein grosser Teil der Bevölkerung hängt vom Transfer der Löhne aus der Arbeitermigration nach Südafrika ab. Die Landwirtschaft kann mit ihrer Produktion den Lebensmittelbedarf der Bevölkerung nicht decken. Mais und Weizen nehmen daher die wichtigste Position bei Importgütern ein. Insgesamt übersteigt der Wert der Importe den der Exporte deutlich.
Angola
Posted on Wednesday, December 19, 2007 at 10:17
Zur Zeit der Berliner Konferenz 1884/1885 hielten die Portugiesen in Angola nur einige küstennahe Stützpunkte. 400 Jahre nach ihrer Ankunft in Afrika waren sie, trotz einiger kriegerischer oder diplomatischer Erfolge, mit der tatsächlichen Besetzung des Landes immer noch nicht sehr weit gekommen. Angola war kein neues Brasilien geworden. Hier gingen die Portugiesen kaum freiwillig, sondern als Verbannte oder deportierte Sträflinge und nirgendwo in den überseeischen Besitzungen Portugals konnte man eine schlechtere Situation vorfinden als in Angola.
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